Rechenschaftsbericht November 2023 - Oktober 2025

Rechenschaftsbericht November 2023 - September 2025 Zum Inhaltsverzeichnis Gleichstellung, gesellschaftliche Teilhabe, LSBT*IQ und Antidiskriminierung Gleichstellung, Teilhabe und Antidiskriminierung – Wir stärken Hamburgs Zusammenhalt Hamburg steht für Vielfalt, Teilhabe und Respekt. Unsere Gleichstellungs- und Antidiskriminierungspolitik ist ein zentrales Fundament für ein gutes Zusammenleben. Mit gezielten Initiativen und strukturellen Verbesserungen setzen wir uns dafür ein, dass alle Menschen – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Alter, Religion oder Behinderung – selbstbestimmt leben können. Gleichstellung von Frauen und Männern Die Fortschreibung des Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramms und die Förderung innovativer Projekte (Drs. 22/17216) stärken das zivilgesellschaftliche Engagement für mehr Geschlechtergerechtigkeit. Ergänzend haben wir die gleichstellungswirksame Haushaltssteuerung (GWHS) weiterentwickelt (Drs. 22/18032), um finanzpolitische Entscheidungen stärker an gleichstellungspolitischen Zielen auszurichten. Mit der Einführung der GWHS ist Hamburg bundesweit Vorreiter. Ein weiteres wichtiges Element ist es, die im Hamburger Haushaltsplan mit den Gender-Kennzahlen (G-Kennzahlen) gemessenen Ziele zur Gleichstellung weiterzuentwickeln. Die bestehenden G-Kennzahlen sollen dabei künftig nicht nur abbilden, sondern auch aktiv steuern – unterstützt durch regelmäßige Berichte und verstärkte fachliche Begleitung in den Behörden. Jetzt entwickeln wir die Instrumente weiter – hin zu einer effektiveren Steuerung gleichstellungspolitischer Ziele in den Haushalten der Fachbehörden. Besonders im Fokus stehen die Weiterentwicklung der G-Kennzahlen, die Verzahnung mit dem Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramm und die Qualifizierung der Fachverwaltungen (Drs. 22/18032). Ein wichtiger Baustein bleibt die qualitative Weiterentwicklung des Hamburger Gleichstellungsmonitors, den wir nutzerfreundlicher gestalten und breiter zugänglich machen wollen (Drs. 22/17216). Beratung und Selbstbestimmung für Mädchen und junge Frauen Junge Frauen sollen selbstbestimmt leben können – frei von gesellschaftlichem Druck und Diskriminierung. Deshalb stärken wir gezielt Beratungs- und Unterstützungsangebote, insbesondere im schulischen Umfeld (Drs. 22/15656). So werden Schulen als Schutzräume ausgebaut, Lehrkräfte und Schulsozialarbeit sensibilisiert und mehrsprachiges Informationsmaterial bereitgestellt. Wir setzen uns zudem dafür ein, dass Mädchen sich unabhängig von religiösem oder gesellschaftlichem Druck kleiden können – frei, sicher und mit Selbstvertrauen.

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