Rechenschaftsbericht November 2023 - September 2025 Zum Inhaltsverzeichnis 48 Mit dem Masterplan Handwerk 2030 und weiteren parlamentarischen Initiativen zielen wir konkret ab auf die Förderung von Frauen, Klimaberufen und Innovationen im Handwerk. Auch haben wir ein Zukunftsmodell für Handwerker- und Gewerbehöfe auf den Weg gebracht (Drs. 22/14491, 22/13892). Um insbesondere Frauen im Handwerk zu stärken, sollen Programme wie Mentoring, Netzwerktreffen und Beratungen gezielter ausgebaut werden, um z.B. Betriebsübernahmen zu erleichtern und Fachkräfte zu sichern (Drs. 22/17223). Um das Handwerk und den Mittelstand von Bürokratie zu entlasten, ist aus unserer Initiative heraus (Drs. 22/13327) das Hamburger Bürokratieentlastungsgesetz entstanden (Drs. 22/16556). Die Mittelstandsförderung ist uns grundsätzlich ein wichtiges Anliegen: Die digitale Transformation im Mittelstand soll durch das Förderprogramm „Hamburg Digital“ sowie das Mittelstand-Digital Zentrum weiter unterstützt werden. Beratung und passgenaue Angebote für KMU bleiben erhalten (Drs. 22/17223). Für die Wirtschaft, wie den Mittelstand, die Industrie aber auch Bürger:innen ist die Digitalisierung und dabei insbesondere die Sicherung und der Ausbau von digitaler Infrastruktur essentiell – auch dies haben wir erfolgreich in Angriff genommen (Drs. 22/14734, 22/15833). Die Tourismuswirtschaft wurde in den vergangenen Jahren im Nachgang zur CoronaPandemie durch eine neue Kulturtourismusstrategie und Mittelaufstockungen gestärkt (Drs. 22/4455, 22/11798, 22/12680) und inzwischen ist Hamburg wieder eine gut ausgelastete Top-Destination. Dieser Wirtschaftszweig leistet wichtige Impulse für unsere Stadt und ist ein nennenswerter Faktor für den Wirtschaftsstandort. Die kontinuierlich hohe Nachfrage trägt zur Vielfältigkeit des Angebots in Hamburgs bei: Zahlreiche Angebote – sei es in Kultur, Gastronomie oder Attraktionen – richten sich an den Interessen von Gästen und aber auch Hamburger:innen gleichermaßen aus. Unsere frühzeitig auf den Weg gebrachten Innovationsparks (Drs. 21/12248) sowie umfassende Maßnahmen zur Stärkung von Startups und Gründer:innen machen Hamburg zu einem starken Innovationsstandort. Das Zusammenspiel von Wissenschaft, Start-ups und innovativen Unternehmen regt Ausgründungen und Transferleistungen an und stärkt den Innovationsstandort Hamburg. Mit unserem vorigen Haushaltsantrag (Drs. 22/10302) haben wir Mittel von allein über sechs Millionen Euro auf dem Weg gebracht, um den Start-up-Standort noch stärker international zu positionieren, die Innovationsförderung insgesamt breit gefächert zu fördern und insbesondere Start-up-Gründerinnen zu unterstützen. Unser aktueller Haushaltsantrag widmet sich insbesondere der Startup Factory Hamburg und Angeboten für Gründer:innen mit Migrationshintergrund wie z.B. AiDiA (Drs. 22/17223). Nachhaltige Innovationsimpulse sind für uns ebenfalls in der Ernährungswirtschaft erforderlich: Im November 2021 haben wir eine Initiative auf den Weg gebracht, um die Transformationsprozesse in der Hamburger Ernährungswirtschaft zu unterstützen und neue Potenziale zu heben, die der Klimarelevanz des Sektors gerecht werden (Drs. 22/6267). Inzwischen ist das Food Cluster Hamburg gegründet (Drs. 22/13186, 22/11244): Es wird die Ernährungswirtschaft nachhaltiger aufstellen und regionale, klimafreundliche Produktion fördern. Als Fraktion pflegen wir kontinuierlich einen intensiven Dialog mit den Wirtschaftsakteur:innen. Dazu gehören das Hafenfrühstück, das Frühstück mit den Stakeholdern der Industrie, das Start-up-Frühstück und der tourismuspolitische Lunch.
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