Rechenschaftsbericht November 2023 - Oktober 2025

Rechenschaftsbericht November 2023 - September 2025 Zum Inhaltsverzeichnis Wissenschaft und Forschung Der Arbeitskreis Wissenschaft und Forschung hat in den vergangenen zwei Jahren die Wissenschafts- und Forschungspolitik unserer Stadt mit klaren Schwerpunkten geprägt und weiterentwickelt. Im Mittelpunkt stand dabei das Ziel, Hamburg als Wissenschaftsmetropole zu stärken, die Freiheit von Forschung und Lehre zu sichern und gute Arbeitsbedingungen an den Hochschulen zu gewährleisten. Mit dem Haushalt 2025/26 haben wir dafür wichtige Weichen gestellt. Im Rahmen des Sammelantrags „Investieren in ein starkes Hamburg von morgen: Gute Wissenschaft für eine innovative Zukunft“ (Drs. 22/17215) wurden umfangreiche Mittel bereitgestellt, um Hamburgs Hochschulen zu profilieren, die Forschungsinfrastruktur zu sichern und neue Impulse für den wissenschaftlichen Nachwuchs zu geben. Besonders hervorzuheben ist die Einführung eines eigenständigen Promotionsrechts an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften, das eine praxisorientierte Nachwuchsförderung auf höchstem Niveau ermöglicht. Gleichzeitig haben wir zentrale Einrichtungen wie die Hamburg Media School oder das Zentrum Gender & Diversity unterstützt und damit wichtige Impulse für Kreativwirtschaft und gleichstellungspolitische Forschung gesetzt. Ein weiterer Schwerpunkt des Arbeitskreises lag auf der Begleitung von Großforschungsprojekten. Mit PETRA IV am DESY wird in Hamburg eine der weltweit führenden Forschungsanlagen entstehen, die neue Maßstäbe in der Material- und Klimaforschung setzt. Wir haben den Senat dabei unterstützt, Standortfragen und infrastrukturelle Voraussetzungen frühzeitig zu klären und das Projekt zu einem Leuchtturm der internationalen Wissenschaftskooperation zu entwickeln. Auch die Science City Hamburg Bahrenfeld, die Forschung, Lehre und Wohnen miteinander verbindet, stand regelmäßig auf der Tagesordnung des Wissenschaftsausschusses und zeigt, wie eng wissenschaftliche Innovation mit städtebaulicher Entwicklung verknüpft ist. Neben der Förderung exzellenter Forschung war uns auch der Erhalt gewachsener Strukturen wichtig. Mit unserem Sanierungsfonds-Antrag zum Erhalt und Sanierung der Hamburger Sternwarte (Drs. 22/17756) haben wir 340.000 Euro für dringend notwendige Sanierungsarbeiten bereitgestellt. Damit sichern wir nicht nur die wissenschaftliche Nutzung der Sternwarte, sondern auch ihre wichtige Rolle in der Öffentlichkeitsarbeit und Bildung. Die Sternwarte bleibt ein lebendiger Ort, an dem Wissenschaft für Bürgerinnen und Bürger unmittelbar erfahrbar ist. Darüber hinaus haben wir uns intensiv mit Fragen der Arbeitsbedingungen an Hochschulen beschäftigt. Im Rahmen der Diskussionen zum Code of Conduct hat der Arbeitskreis auf Verbesserungen gedrängt, die vor allem wissenschaftliche Mitarbeitende betreffen. Faire Beschäftigungsverhältnisse, verlässliche Vertragslaufzeiten und transparente Strukturen sind Voraussetzungen für eine moderne und zukunftsfähige Hochschullandschaft.

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