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Bildung ist Grundlage für Teilhabe und eine sichere Zukunft

Bildung ist entscheidend. Die Teilhabe aller an Bildung ist ein wichtiges Ziel unserer Politik. Alle Kinder und Jugendlichen sollen unabhängig von Herkunft und Einkommen der Eltern gut Startchancen haben. Wir wollen Aufstieg durch Bildung ermöglichen - und deshalb ein gerechtes und leistungsstarkes Bildungssystem, das die Individualität und Begabung jedes Kindes fördert.

Im Zentrum des Bereichs Bildung stehen neben der Hamburger Schulpolitik die berufliche Bildung mit den wichtigen Bereichen Ausbildung und Übergang Schule – Beruf sowie die Erwachsenenbildung. Mit der Regierungsübernahme im Jahr 2011 haben SPD-Fraktion und -Senat Hamburgs Bildungssystem an entscheidenden Stellen weiterentwickelt und so für mehr Bildungsqualität und Bildungsgerechtigkeit gesorgt. Diesen Prozess setzen wir auch in der 21. Legislaturperiode fort.

Ganztagsangebot ausbauen

Der flächendeckende Ausbau des Ganztagsangebots an Hamburgs Schulen war erfolgreich. Heute gibt es in allen allgemeinbildenden Schulen ein gut organisiertes Angebot mit Mittagessen, Hausaufgabenhilfe sowie Bildungs- und Freizeitaktivitäten. Die Nachfrage ist enorm: Über 80% aller Grundschulkinder nehmen aktuell daran teil. Nach dem rasanten Ausbau wollen wir die Angebote Schritt für Schritt weiter verbessern. Hierfür haben wir uns mit der Volksinitiative „Guter Ganztag“ auf ein umfangreiches Maßnahmenpaket geeinigt. Wir haben einen Ganztagsfonds mit über 25 Millionen Euro ausgestattet, mit dem Räume,-Flächen und Kantinenbereiche verbessert werden sollen. Außerdem werden schrittweise bis zu 17 Millionen pro Jahr für zusätzliches Personal ausgegeben.

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Stadtteilschulen stärken

Die Entwicklung von Hamburgs jüngster Schulform, der Stadtteilschule, ist auch in der 21. Legislaturperiode ein zentrales Anliegen der SPD-Fraktion. Gemeinsam mit dem Senat wollen wir Wege finden, die Stadtteilschulen auch für leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler zukünftig attraktiver zu machen und die Stadtteilschulen zu stärken. Der auch im Hinblick auf die Arbeit an Stadtteilschulen erforderliche und mittlerweile angestoßene Reformprozess der Lehrerausbildung wird von uns parlamentarisch eng begleitet.

Inklusion weiter voranbringen

Zur weiteren Stärkung der Inklusion wurde die Zahl der hierfür eingesetzten Lehrkräfte auch in der 21. Legislaturperiode nochmals erhöht und das Zuweisungsverfahren verbessert. Allein für den Bereich der Inklusion wurden den Schulen für das laufende Schuljahr 1.141 Vollzeitstellen für Pädagoginnen und Pädagogen sowie Lehrkräfte zugewiesen.

Qualitätsoffensive - alle Kinder individuell fördern

Kostenlose Lernförderung und Konzepte zur Begabtenförderung an jeder Schule fördern den individuellen Lernerfolg aller Kinder. Mit Qualitätsoffensiven in den Kernfächern Deutsch und Mathematik zum Schuljahr 2015/16 wurde die Unterrichtsqualität strukturell weiter gestärkt. Weiter setzten wir uns dafür ein, dass die Vermittlung von Medienkompetenz und informatorischer Grundbildung an Schulen weiter gestärkt wird.

Integration

Gute Bildung ist entscheidend für eine gelingende Integration – die Beschulung der vielen nach Hamburg gekommenen Flüchtlingskinder ist daher in der laufenden Legislaturperiode eines der maßgeblichen Themen in der Hamburger Schulpolitik. Die SPD-Fraktion tritt dabei zusammen mit dem Senat für eine möglichst frühzeitige Beschulung der Kinder und Jugendlichen ein. Anders als in den meisten anderen Bundesländern erfolgt die Beschulung in Hamburg daher bereit in den Erstaufnahmeeinrichtungen. Anschließend werden die jüngeren Schülerinnen und Schüler in Vorbereitungsklassen an den allgemeinbildenden Schulen auf den späteren Unterricht in den Regelklassen vorbereitet. In diesem Zusammenhang setzen wir uns unter anderem für eine konsequente Einhaltung der Schulpflicht, die Beschulung in kleineren Gruppengrößen sowie die Weiterentwicklung der Unterrichtsmaterialien ein. Für uns ist wichtig, dass durch eine möglichst gleichmäßige Verteilung einzelne Schulen nicht über Gebühr beansprucht werden. Mit Blick auf ältere Jugendliche wurde auf unsere Initiative hin die erfolgreiche duale Ausbildungsvorbereitung auf die Beschulungsangebote für Zuwanderinnen und Zuwanderer übertragen.

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