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Kinder

Kindertagesbetreuung: „Kann-Kinder“ müssen zahlen

„Bis zu 2000 ‚Kann-Kinder’ jährlich werden nicht von der kommenden Beitragsfreiheit in den Kitas und bei der Tagespflege profitieren – anders als in Niedersachsen und in Schleswig-Holstein müssen ihre Eltern zahlen“ - mit diesen Worten hat Carola Veit, Kita-Expertin der SPD-Bürgerschaftsfraktion, das Ergebnis des Schulausschusses der Bürgerschaft kritisiert. Der Senat bleibe bei seiner, so Veit, „ungerechten Regelung“, für die es keine Begründung gebe. „Mit dem Hinweis des Senats, Eltern könnten ihre ‚Kann-Kinder’ ja auf die Vorschule schicken, unterläuft der Senat die Wahlfreiheit der Eltern zwischen Kita und Vorschule.“ Die Aussagen aus Schul- und Sozialbehörde hätten deutlich gemacht, dass offenbar eine Lenkung mittels Gebührenpolitik „weg von der Kita hin zur Schule gewollt“ sei, so Veit: „Der Elternwille interessiert CDU und GAL dabei nicht“. Die SPD-Fraktion wird für die kommende Sitzung der Bürgerschaft am 10./11.06.2009 einen Antrag vorlegen, der die Kann-Kinder in Kita und Tagespflege für das letzte Jahr vor der Schulpflicht ebenfalls beitragsfrei stellt. Die erforderlichen Mittel dafür sind bereits im Haushalt vorhanden.

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Himbeeren und Turnschuhe

Paula-Karpinski-Preis 2009 der SPD-Bürgerschaftsfraktion

Iss gut – und beweg dich! – So lautet das Motto des diesjährigen Paula Karpinkski-Preises, mit dem die SPD-Bürgerschaftsfraktion beispielhafte Projekte der Jugendhilfe fördert. In diesem Jahr richtet sich der Preis an Projekte von und mit Kindern und Jugendlichen, die Spaß an der Beschäftigung mit Essen vermitteln, die Lust auf Bewegung schaffen und Kenntnisse über gesunde Ernährung und Bewegung vermitteln. Der Preis ist mit insgesamt 3500 Euro dotiert. Das Preisgeld stiften die Abgeordneten der SPD-Bürgerschaftsfraktion. „Studienergebnisse belegen, dass immer mehr Kinder und Jugendliche übergewichtig und fettleibig sind – je ärmer der Stadtteil und je geringer der Bildungshintergrund desto häufiger gibt es falsche Ernährung“, so SPD-Familienexpertin Carola Veit. Neben den Essgewohnheiten sei mangelnde Bewegung schädlich für Gesundheit und motorische Fähigkeiten. „Wenn Kinder es nicht mehr schaffen, rückwärts zu laufen, dann ist das ein Alarmsignal“, sagte Veit. Die SPD-Bürgerschaftsfraktion wolle von der Jury auszuwählende Projekte unterstützen, die Kindern und Jugendlichen Wissen über gesunde Ernährung vermitteln, ihr Gefühl für den eigenen Körper fördern und Lust auf Bewegung schaffen.

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