
Hochschulgebühren bleiben - soziale Spaltung bleibt auch
Die SPD-Hochschulexpertin Dorothee Stapelfeldt hat das Festhalten des schwarz-grünen Senats an den Studiengebühren in Hamburg als „falsches Signal“ und „schlecht für den Hochschulstandort Hamburg“ bezeichnet. „Dem hohen Anspruch, ein Signal des Aufbruchs für die Stadt auszusenden, wird die Wirklichkeit des neuen Studienfinanzierungsgesetzes nicht gerecht“, sagte Stapelfeldt. Studiengebühren seien ungerecht und unsozial. Schwarz-Grün habe schlecht gerechnet.
„Dieses Gesetz von CDU und GAL erhöht nicht nur die sozialen Barrieren für Kinder aus einkommensschwachen Familien. Es verschärft auch die Bedingungen für Studierende mit kleinen Kindern, mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten. Gleiches gilt für Studierende aus Ländern außerhalb der Europäischen Union“, sagte Stapelfeldt.
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