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Könnt´ ja gut werden – Das Festival unserer Zukunft

Endlich ist es wieder so weit: Könnt´ Ja Gut Werden – Das Festival unserer Zukunft findet am 4. Oktober 2023 im JUPITER in der Mönckebergstraße statt.

In diesem Jahr sprechen wir mit Expert:innen aus Politik und Wissenschaft über Europa und fragen uns, wie es nach der anstehenden Europa-Wahl weitergehen wird? Driftet Europa nach rechts? Was bedeutet das für uns und unser demokratisches Miteinander?

Darüber hinaus freuen wir uns auf eine spannende Diskussion über - und mit! - künstliche(r) Intelligenz. Wie sehr die KI unser Leben verändert, spüren wir heute schon zunehmend. Welchen Einfluss mag KI wohl in zehn Jahren auf unser Verständnis von Arbeit, Leben und Liebe haben?

Im Herzen Hamburgs, nahe des Hauptbahnhofs, laden wir euch dieses Jahr ins JUPITER in der Mönckebergstraße 2-4 ein.  Los geht es um 18:00 Uhr! Der Eintritt ist umsonst.


Ninia La Grande

Moderatorin


Europa Aktuell: Das Ende der Demokratien?

Mehr und mehr Staaten innerhalb der europäischen Gemeinschaft werden in Wahlen abgestraft und konservative, rechte Parteien übernehmen teilweise die Regierungen. Liberale, progressive Gesetze werden zurückgenommen, die Menschen radikalisieren sich. Meinungen gehen mehr und mehr auseinander, die Gesellschaft spaltet sich, die Schere zwischen Arm und Reich geht weiter auf. Immer mehr rechte, konservative Parteien fordern den Austritt aus der Europäischen Union und Wertegemeinschaft – ein Land ist schon ausgetreten.

In unserem Panel wollen wir die Fragen aufwerfen, wie es wohl weitergeht in Europa. Wie gehen wir mit dem Rechtsruck in den Ländern um? Wieso gibt es diese Radikalisierung der Meinungen? Wieso gibt es plötzlich einen solch starken Aufstieg von rechts-konservativen Parteien, auch in Deutschland?

Es diskutieren:

Peter Tschentscher

Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg

Emmeline Charenton

Bundessekretärin der Jungen Europäischen Föderalisten Deutschland (JEF)

Johannes Hillje

Politik- und Kommunikationsberater


Künstliche Intelligenz: Wie werden wir 2033 arbeiten, leben, lieben?

GPT Chat und Midjourney: Künstliche Intelligenz findet schon seit längerem Einzug in den beruflichen und privaten Alltag junger Menschen. Dabei stehen wir erst am Anfang einer rasanten technologischen Entwicklung, welche nicht nur die nächsten Jahre, sondern das gesamte 21. Jahrhundert prägen wird. Viele Forscher:innen gehen davon aus, dass die KI erst ab 2030 ihren eigentlichen gesellschaftlichen Einfluss entfalten wird. Dabei benutzt China schon heute die künstliche Intelligenz für ein „Bürger-Scoring System“. Doch auch in Deutschland wird der Einsatz der KI bei zum Beispiel der Kreditwürdigkeit und - vergabe diskutiert. Und was ist mit den Bewerbungsverfahren? Was passiert, wenn Arbeitgebende oder Wohnungsvermietende eine künstliche Intelligenz entscheiden lassen? Autonomes Fahren, ortsunabhängiges Arbeiten, virtuelle Klassenzimmer, immersive Games, virtuelles Dating oder KI-basierte Krebsfrüherkennung: Die künstliche Intelligenz wird im Jahr 2033 alle Bereiche unseres Lebens prägen. Doch wir wollen nicht bloß Zeug:innen einer technologischen und gesellschaftlichenEntwicklung sein. Wir wollen sie aktiv mitgestalten, damit die Zukunft von einer menschenorientierten KI geprägt wird.

Es diskutieren:

Judith Simon

Mitglied im Deutschen Ethikrat

Hansjörg Schmidt

Sprecher für Digitalisierung der SPD-Fraktion Hamburg

Electra Dare

Chief AI Officer bei Absolute Software GmbH

Frank Passing

Professor für Digital Transformation und Gründer von intuitive.ai GmbH