10 Jahre „Bündnis für das Wohnen“

Montag, 06.09.2021, Drucksache 22/5660

Antwort des Senats: Parlamentsdatenbank

Kleine Anfrage der Abgeordneten Dirk Kienscherf, Martina Koeppen

Einleitung für die Fragen:
Hamburg ist eine attraktive und wachsende Stadt. Die Attraktivität Hamburgs bietet eine große Chance für eine gute Zukunft und eine positive Entwicklung der Stadt. Gutes und bezahlbares Wohnen ist eine der großen sozialen Herausforderungen der Gegenwart. In Hamburg befasst sich das „Bündnis für das Wohnen“ mit dem Ziel, bezahlbaren Wohnraum zu erhalten und zu schaffen.
Am 20.09.2011 wurde das erste „Bündnis für das Wohnen“ in Hamburg geschlossen. Mit dem Baubeginn von jährlich 6.000 Wohnungen wurde der von den CDU-Senaten hinterlassenen desaströsen Wohnungsbaubilanz durch die SPD seit 2011 entschlossen entgegengetreten. 2.000 Wohnungen sollten davon jährlich öffentlich gefördert sein. Diese Zielzahlen wurden mittlerweile auf 10.000 Baugenehmigungen pro Jahr, wovon 4000 schrittweise Sozial- und Hamburg-Wohnungen sein sollen, angehoben. Hamburg setzt mit dem Bündnis verlässlich auf Kooperation und Zusammenarbeit.
Im Juli 2021 wurde das dritte „Bündnis für das Wohnen“ unterzeichnet. Hamburg führt damit beim Wohnungsbau seinen erfolgreichen Weg der Kooperation fort und entwickelt diesen stetig in Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft und unter partnerschaftlicher Beteiligung der Mietervereine weiter.

Frage 1: Wie viele Wohneinheiten wurden seit 2011 bis heute in Hamburg genehmigt? Bitte jahresweise aufschlüsseln nach Art des Investors (Öffentliche Bauherren, Unternehmen, Private Haushalte, Organisationen o. Erwerbszweck), Stadtteil und Bezirk.
Frage 2: Wie viele Wohneinheiten wurden seit 2011 bis heute in Hamburg fertiggestellt? Bitte jahresweise aufschlüsseln nach Art des Investors (Öffentliche Bauherren, Unternehmen, Private Haushalte, Organisationen o. Erwerbszweck), Stadtteil und Bezirk.
Frage 3: Was ist der Hamburger Drittelmix und wie wurde der Drittelmix bis heute weiterentwickelt?
Frage 4: Wie wurde das Instrument der Konzeptvergaben seit 2010 eingesetzt und weiterentwickelt?
Frage 5: Für wie viele Wohneinheiten wurden pro Jahr im Zuge von Konzeptausschreibungen Flächen vergeben? Bitte jahresweise aufschlüsseln in Wohneinheiten gesamt, geförderte Wohneinheiten und Bezirk.
Frage 6: Wie viele öffentlich geförderte Wohneinheiten mit Mietpreis- und Belegungsbindung wurden seit 2011 bis heute in Hamburg bewilligt? Bitte jahresweise aufschlüsseln nach Förderweg, Stadtteil und Bezirk.
Frage 7: Wie viele öffentlich geförderte Wohneinheiten mit Mietpreis- und Belegungsbindung wurden seit 2011 bis heute in Hamburg fertiggestellt? Bitte jahresweise aufschlüsseln nach Förderweg, Stadtteil und Bezirk.
Frage 8: Wie haben sich die Höhe der Mietpreisbindung und die Dauer der Belegungsbindung seit 2011 im Rahmen der Wohnraumförderung bei Neubewilligungen entwickelt?
Frage 9: Welche Vereinbarungen wurden im Rahmen des Bündnisses für das Wohnen seit 2011 getroffen und welche Maßnahmen wurden ergriffen, um den Neubau und den Bestand von WA-gebundenen Wohnungen für Menschen mit erschwertem Zugang zum Wohnungsmarkt zu erhöhen? Bitte einzeln aufführen und erläutern.
Frage 10: Welche Maßnahmen werden im Rahmen des Bündnisses für das Wohnen ergriffen, um den Baukostenanstieg zu begrenzen?
Frage 11: Wie werden neue Wohnkonzepte im Hinblick auf die Anforderungen der Zukunft im Rahmen des Bündnisses für das Wohnen gefördert?
Frage 12: Welche Vereinbarungen wurden im Rahmen des Bündnisses für das Wohnen seit 2011 getroffen, um die Hamburger Klimaschutzziele für den Gebäudesektor erfüllen zu können? Bitte einzeln aufführen und erläutern.
Frage 13: Welche Vereinbarungen wurden im Rahmen des Bündnisses für das Wohnen seit 2011 getroffen, um Hamburgs Stadtbild und die gestalterische Qualität zu bewahren. Bitte einzeln aufführen und erläutern.
Frage 14: Welche Vereinbarungen wurden vor dem Hintergrund des Baurechts im Rahmen des Bündnisses für das Wohnen seit 2011 getroffen? Bitte einzeln aufführen und erläutern.


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